Welchen Beitrag können Digitalisierung und Automatisierung leisten, um vernetzte Hubs der Zukunft klimaneutral, überschaubar, boden- und ressourcenschonend – kurz: menschengerecht – zu gestalten und wie können Regionen diese Entwicklung vorantreiben? Das sind die Fragen, die wir uns und unseren Experten am kommenden Donnerstag stellen.

Wolfgang „Bill“ Price sieht vier Trends, die die Mobilität der Zukunft prägen werden: autonomes Fahren, Konnektivität, Elektrifizierung der Fahrzeuge und „shared mobility“. Price (Jahrgang 1930) ist ein weltweit anerkannter Wirtschaftswissenschaftler und Experte für die Zukunft der Arbeit. Ehemals bei Sandia National Labs tätig, arbeitet Dr. Price heute in Wien und leitet den EU Council for 21st Century Economy, der sich auf die globale wirtschaftliche Vorbereitung konzentriert.

Am Boden und in der Luft

Auch er wird (wie Verena Winiwarter vorige Woche) seinen Vortrag in der Vergangenheit beginnen, davon ausgehend aber noch weiter in die Zukunft schauen. Die „Zukunft des Transports wird elektrisch, digital und robotisiert“, sagt Price, und das nicht nur am Boden: „Autonomes Fliegen und 5G-Telekommunikation ergänzen den Transportmix der Zukunft um eine neue Dimension“. Und das schaffe auch Potentiale für die ökologische Transformation zukünftiger Städte – mit enormen Konsequenzen für die Zukunft der Arbeit, aber auch Bereiche wie Medizin oder Kultur.

Seine regionalen Counterparts sind dieses Mal der Bürgermeister von Ardagger, Johannes Pressl, zuständig in der NÖ Regional GmbH für Gemeindekooperation und Digitalisierung, sowie der studierte Logistiker und Unternehmensberater Mathias Past aus Moosbrunn.

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