#100minutenZukunft Expert:innen

Die Impulse und Diskussionsbeiträge für unsere Events stammen von einer hochkarätigen, sehr vielseitigen, bunt gemischten Runde an (inter)nationalen und regionalen Expert:innen.

Roland Pomberger
Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft, Montanuniversität Leoben

Univ.-Prof. DI Dr. Roland Pomberger

„Abfall ist der Rohstoff am falschen Ort“ ist das berufliche Motto des Professors für Abfallverwertungstechnik an der Montanuniversität. Nach 20 erfolgreichen Jahren in der privaten Entsorgungswirtschaft wechselte Roland Pomberger an die Montanuniversität Leoben und übernahm den Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft.
Das akkreditierte Labor des Institutes ist spezialisiert auf Abfallanalytik und unterstützt die Forschungsprojekte in den Bereichen Recycling, Deponietechnik und Altlastensanierung. Das Labor steht als Dienstleister auch Partnern der privaten und kommunalen Entsorgungswirtschaft und der Industrie für Abfalluntersuchungen zur Verfügung.
Spezialgebiete von Professor Pomberger sind die Entwicklung und der Einsatz von Ersatzbrennstoffen, Entwicklung abfallwirtschaftlicher Systeme und spezielle Recyclingverfahren. Weitere Schwerpunkte der Forschung des Lehrstuhles sind: Abfallmineralogie und Schadstoffmobilität, Anlagen der Zukunft (ReWaste4.0) und sensorgestützte Sortierung, Kritische Rohstoffe in Abfällen, Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, Sicherheit in der Abfallwirtschaft.
Alle zwei Jahre veranstaltet der Lehrstuhl die größte wissenschaftliche Abfalltagung Österreichs, – die Recy&Depotech – im November 2022 werden wieder mehr als 600 Expert:innen in Leoben erwartet.
Monika Kirchmeyer
Abfallverband Schwechat

DI Monika Kirchmeyer

Monika Kirchmeyer hat an der Universität für Bodenkultur Landschaftsplanung und -pflege studiert. Bereits während des Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Abfall und spezialisierte sich auf diesem Gebiet. 1996 begann sie noch während des Studiums als Abfallberaterin für die Stadt Wien – MA 48 zu arbeiten. 2003 wechselte sie zum Gemeindeverband für Abfallwirtschaft im Raum Schwechat. Hier ist sie für die Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Sehr wichtig ist ihr die Umweltbildung und die Optimierung der Müllbehälterstandplätze in Wohnhausanlagen.
Gabriele Jüly
GF Aballservice Jüly GesmbH., Präsidentin Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe

Gabriele Jüly

Gabriele Jüly arbeitete acht Jahre in diversen 5-Sterne-Hotels, bevor im Jahr 2000 der Wechsel in die Abfallwirtschaft erfolgte.
2006 übernahm sie die Abfallservice Jüly GesmbH als alleinige Geschäftsführerin und entwickelte in der Folge den Betrieb konsequent weiter. Ein neues Firmengelände samt Büro und Halle wurde 2013 fertig gestellt, 2019 folgte ein großzügiges und hochmodernes Mitarbeiter:innengebäude.
Sie war zwei Jahre Vorstandsmitglied und seit 2020 ist sie Präsidentin des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) und nachdem sie von 2019 bis 2022 als FEAD-Vorstand (European Waste Management Association) in Brüssel die EU-Entsorgungsziele verhandelt hat, setzt sie sich als Kopf der Interessensvertretung der österreichischen Entsorger:innen aktuell für eine einheitliche Kunststoffsammlung in Österreich, sowie ein Pfand auf Lithiumbatterien ein.
Zur Vorsitzenden von Frau in der Wirtschaft Bezirk Bruck an der Leitha wurde sie schon 2013 gewählt.
Privat ist sie stolze Mutter von drei Söhnen.
Gottfried Hebenstreit
Ökosoziales Forum Österreich & Europa

Gottfried Hebenstreit MSc

Gottfried Hebenstreit ist Referent für Wirtschafts- und Energiepolitik beim Ökosozialen Forum Österreich und Europa. Er hat auf der Wirtschaftsuniversität Wien den internationalen Masterlehrgang „Social- and Ecological Economics and Policy“ und davor das Bachelorstudium „Umwelt- und Bioressourcenmanagement“ an der Universität für Bodenkultur absolviert.
Sepp Eisenriegler
GF R.U.S.Z. Franchising GmbH.

Sepp Eisenriegler MAS, MBA

Sepp Eisenriegler ist gelernter AHS-Lehrer, Sozialökonom und Social Entrepreneur. 1998 gründete er das Reparatur- und Service-Zentrum R.U.S.Z und das Reparaturnetzwerk Wien und war Mitbegründer der österreichischen und europäischen Dachverbände für Sozialwirtschaft. 2005 initiierte er gemeinsam mit Ö3 und Caritas Österreich die Ö3-Wundertüte. Aktuell lobbyiert er als Experte des Joint Research Center der EU-Kommission und Sachverständiger des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses für die Ökodesignrichtlinie und die Ökolabel-Gesetzgebung in Richtung Ressourceneffizienz.
Erwin Schwarzmüller
Architects 4 Future

DI Erwin Schwarzmüller

Erwin Schwarzmüller ist Architekt und zertifizierter Passivhausplaner im "aktiven Ruhestand". Er war Strohbauforscher und -Ausbildner (Leonardo, STEP) sowie nach wie vor gefragter Referent rund ums Thema Nachhaltigkeit am Bau, er war Projektmanager beim Ecoplus: Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ, Mitgründer der IG Passivhaus Ost, Leiter der Energieberatung, solare Architektur - Energie Tirol, eNu-Energiebotschafter, Footprint Multiplikator und climate justice promoter.
Heute ist er noch aktiv im Vorstand des Vereins "Haus des Lernens", im Beirat des Österreichischen Instituts für Nachhaltigkeit ÖIN und aktives Mitglied bei Elektro mobil Neulengbach und in diversen zivilgesellschaftlichen Gruppen (Radlobby, Lebenswert Netzwerk, Klimaschutz Volksbegehren, LokalChor Tausendblum).
Marianne Penker
Universität für Bodenkultur, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Univ.-Prof. DI Dr. Marianne Penker

Marianne Penker ist Professorin für Landsoziologie und ländliche Entwicklung an der Universität für Bodenkultur Wien. Mit ihrer Forschung unterstützt sie nachhaltige und transformative Lösungen in ländlichen Räumen Europas und darüber hinaus. Im Auftrag der EU Kommission hat sie zum SAPEA-Bericht über ein nachhaltiges Ernährungssystem in Europa beigetragen und die Ergebnisse vor dem Europäischen Parlament präsentiert. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des UNESCO Man & Biosphere Nationalkomitees an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des österreichischen Klimarats.
Florian Auer
Gmiaslarei e.U.

Florian Auer

Florian Auer hat nach dem Abschluss einer Tourismusfachschule den Großteil seiner bisherigen beruflichen Laufbahn im Vertrieb verbracht mit dem Schwerpunkt auf technische Investitionsgüter. Anfang 2020 entschied er sich im elterlichen Gemüsebaubetrieb, ansässig in Mannswörth bei Schwechat, mitzuarbeiten und zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Während dieser beruflichen Etappe plante er ein regionales Lebensmittelgeschäft, welches im Herbst 2021 eröffnet wurde. Das größte Augenmerk liegt auf einer regionalen Produktauswahl, die einerseits zu 100% aus Österreich stammt und andererseits mit so wenig Verpackung wie möglich auskommt. Außerdem wird stets an neuen Möglichkeiten gearbeitet, die Lebensmittelverschwendung bestmöglich zu reduzieren.
Lukas Horak
N°11 Patisserie & Eissalon

Lukas Horak

Seit ich ein kleines Kind war, war ich im Gasthaus meines Onkels in der Küche unterwegs. Dort durfte ich gespannt zusehen, verkosten und sogar mithelfen. Ich war immer schon davon begeistert, wie all die leckeren Dinge entstehen, denn dort wurde und wird wirklich alles selbst gemacht. So habe ich mich schon in meiner frühen Jugend dafür entschieden, Koch zu werden.
Nach der Gastgewerbefachschule am Judenplatz in Wien (Schwerpunkt Küchenführung, Organisation und Patisserie) habe ich als Jungkoch im 2-Sterne-Restaurant Steirereck bei Heinz Reitbauer zu arbeiten begonnen. Nach einem Zwischenstopp beim Bundesheer (Grundwehrdienst) ging es nach Bayern ins Restaurant Johanns (1 Stern) zu Michael Simon Reis, weiter ins Luxushotel Park Hyatt Vienna zu Chef-Patissier Oliver Ivanschitz. Die nächsten Stationen waren das Luxus-Sporthotel Silvretta in Ischgl bei Gunther Döberl und das Kaffeehaus GEPP in Wien.
Im Dezember 2019 habe ich mich schlussendlich entschieden, es zu wagen und mir ein kleines Lokal zu suchen, in dem ich meine eigenen Ideen und all meine Erfahrung umsetzen und verwirklichen kann.
Bernadette Mauthner
GF Biogas Bruck/Leitha GmbH. & Co KG

DI (FH) Bernadette Mauthner, ME

Bernadette Mauthner hat zunächst das Fachhochschulstudium in Chemie-Ingenieurwesen und anschließend den Master-Aufbaustudiengang Umweltschutz abgeschlossen. In ihren ersten Berufsjahren hat sie Erfahrung im Anlagenbau – sowohl planerisch als auch betrieblich gesammelt. Seit 2013 ist sie ein Teil des Teams der Biogas Bruck/Leitha – seit 2014 als Geschäftsführerin und somit für sämtliche Belange verantwortlich. Aus Abfall wird Energie und ein hochwertiges Düngemittel – und dadurch der Stoffkreislauf wieder geschlossen. Verwenden statt Verschwenden!

Das waren die Expert:innen von #100minutenZukunft >> Mobilität 2050 (Februar-März 2021):

Dubai Future Academy, University of Turku, UNESCO Learning Society and Futures of Education

Prof. Dr. Markku Wilenius

Prof. Markku Wilenius ist ein renommierter Futurist, Autor und Redner mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Zukunftsforschung. Er ist Professor für Zukunftsstudien an der Universität Turku und hat außerdem den UNESCO-Lehrstuhl für Lernende Gesellschaft und Zukunft der Bildung inne. Sein Hauptinteresse gilt dem Verständnis der Chancen und Herausforderungen, die sich in der Zukunft ergeben könnten, und der Vermittlung dieser entscheidenden Voraussicht an die Gesellschaft und Organisationen auf der ganzen Welt.
Johannes Kepler Universität Linz

o.Univ.-Prof. DI Dr.mont. Reinhold Lang

Reinhold W. LANG ist Ordinarius an der Johannes Kepler Universität Linz (A) und leitet dort das Institut für Polymeric Materials and Testing (IPMT) und ist Präses des Studienprogrammes Kunststofftechnik. Er beschäftigt sich seit Beginn der 90er-Jahre mit der Thematik „Polymerwerkstoffe für Technologien einer Nachhaltigen Entwicklung“.
Gegenwärtig ist er u.a. federführend an der Etablierung und am Ausbau des neuen fakultätsübergreifenden JKU-Schwerpunktes ‘Sustainable Development: Responsible Technologies & Management (JKUsustain)‘ und als Mitglied des Steuerungskomitees des Projektes ‘Universitäten für Nachhaltige Entwicklungsziele (UniNEtZ)‘, an dem 16 österreichische Universitäten beteiligt sind, aktiv.
Er ist zudem langjähriges Mitglied des Vorstandes von AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC, Gleisdorf) und neuerdings Mitglied des Vorstandes des Climate Change Centre Austria (CCCA) und des Advisory Committee von PlasticsEurope, dem europäischen Verband der Kunststoffhersteller. Auf gesellschaftlich-politischer Ebene ist er als Mitinitiator des forumFUTURE aktiv, einem 2019 gegründeten Kompetenzforum für Nachhaltige Entwicklung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Universität für Bodenkultur Wien

Univ.-Prof. Ing. Dr. phil. Dr. h.c. Verena Winiwarter

Ing. Dr. phil. Prof. Winiwarter Verena (* 26. Juli 1961 in Wien) ist Umwelthistorikerin und Universitätsprofessorin an der Universität für Bodenkultur Wien. Winiwarter ist Österreichs „Wissenschaftlerin des Jahres 2013“. Zur Umweltgeschichte kam sie auf Ausbildungs-Umwegen, 1998 promoviert, habilitierte sie sich 2003 im Fach Humanökologie. Im März 2007 wurde Winiwarter an die Universität Klagenfurt berufen und hatte an deren Institut für Soziale Ökologie (Standort Wien) die einzige Professur für Umweltgeschichte in Österreich inne. Das Institut wurde 2018 an die Universität für Bodenkultur transferiert, wo sie heute lehrt und forscht. Von 2010 bis 2015 war
sie Dekanin der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Universität Klagenfurt (Standorte Klagenfurt, Wien, Graz).
Zudem ist Winiwarter Mitbegründerin des Zentrums für Umweltgeschichte, Gründungspräsidentin der Europäischen Gesellschaft für Umweltgeschichte
sowie des Internationalen Umweltgeschichte-Dachverbands (bis Juli 2019).
Seit 2016 leitet sie die Kommission für interdisziplinäre ökologische Studien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
EU Council for 21st Century Progressive Economy

Dr. Wolfgang "Bill" Price

Price ist sowohl ingenieurwissenschaftlich als auch wirtschaftwissenschaftlich ausgebildet. Seine ingenieurwissenschaftlichen Fähigkeiten waren bei der US Atomic Energy Commission (AEC) als Senior Analyst für das Atomwaffenprogramm gefragt, kürzlich war er bei der IAEA mit der Vorbereitung von Protokollen für die Verlängerung des Atomwaffensperrvertrags und der Koordination von F&E betraut. Seine wirtschaftlichen Fähigkeiten hat er bei Peat, Marwick, Mitchell (PMM /KPMG) als Manager im Washingtoner Büro der Firma für die Beratung des öffentlichen Sektors eingesetzt.
In Österreich arbeitete er als privater Wirtschaftsberater für UNIDO und USAID, an Industrie- und staatlichen Industrieentwicklungsprojekten in Österreich, Polen, Litauen und Kasachstan. Von 2000 bis 2003 war er in der Ukraine an der Wiederherstellung der wirtschaftlichen Basis des Landes beteiligt, indem er Konzepte für Industriecluster zur Wiederbelebung produktiver Sektoren implementierte.
Wirtschaftsuniversität Wien

Univ.-Prof. Mag. Dr. Sigrid Stagl

Sigrid Stagl (* 4. Dezember 1968 in Wien) studierte Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft an der WU und startete dort auch ihre wissenschaftliche Karriere. 1999 erhielt sie als erste Person weltweit ein Doktorat in Ökologischer Ökonomie am Department of Economics am Rensselaer Polytechnic Institute, in Troy, NY. Anschließend arbeitete sie an der University of Leeds und der University of Sussex in Großbritannien. Seit 2008 ist sie wieder zurück an der WU, wo sie u.A. das Institute for Ecological Economics gründete und das Forschungsinstitut Economics of Inequality mitbegründete. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit widmet sich die Ökonomin dem Thema Arbeit in einer nachhaltigen Wirtschaft. Außerdem ist sie korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Flughafen Wien AG

Prof. Dr. Günther Ofner

Der Jurist Prof. Dr. Günther Ofner (* 20. Dezember 1956) ist seit 2011 am Flughafen Wien tätig, aktuell als Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG (gemeinsam mit Mag. Julian Jäger). Nach elf Jahren in leitender Position im Bereich der Medienforschung wechselte er 1984 als stellvertretender Direktor in die politische Akademie. Ab 1992 bis 2011 war er bei diversen österreichischen Energieversorgern (Verbund, BEWAG, EVN), der UTA Telekom sowie der Burgenland Holding AG als Mitglied des Vorstandes tätig.
Landgarten GmbH. & Co.KG

Herbert Stava

Herbert Stava engagiert sich seit mehr als 25 Jahren mit ungebrochener Motivation für die Verbreitung der „Erneuerbaren Energien“. Seine visionäre Kraft sowie sein Zug zum Handeln waren der Grundstein für zahlreiche Projektumsetzungen – vorrangig in und um Bruck/Leitha. Er ist Gründer und Präsident des Energieparks Bruck an der Leitha, Eigentümer der Firma Landgarten Bio Snacks, Aufsichtsrat bei Ecoduna und Obmann-Stellvertreter der IG Windkraft und des Österreichischen Sojaverbandes.
Nationalpark Donau-Auen

DI Edith Klauser

Das Studium hat Edith Klauser an die Universität für Bodenkultur nach Wien und in diesen Jahren auch oftmals in die Donau-Auen geführt. Nach beruflichen Stationen im öffentlichen Dienst (Umweltministerium, Rechnungshof) und in der Privatwirtschaft leitet sie seit 2019 den Nationalpark Donau-Auen.
NÖ regional GmbH., Bürgermeister in Ardagger

DI Johannes Pressl

DI Pressl ist Fachbereichsleiter Gemeindekooperationen und Digitalierung der NÖ Regional GmbH. Weiters ist er Bürgermeister in Ardagger. Er studierte Landschaftsplanung an der BOKU und ist ausgebildeter land- und forstwirtschaftlicher Berater sowie Unternehmensberater. Seine beruflichen Stationen führten ihn vom Projektleiter in der Mostgalerie und im Regionalverband Mostviertel Eisenwurzen über die Vorbereitung der Landesausstellungen 2007 und 2015 im Mostviertel bis hin zu verschiedenen gemeinde- und bundesländerübergreifenden Projektkoordinationen. Politisch agiert er seit 1995 im Gemeinderat und seit 2005 als Bürgermeister. Seit 2008 ist er Bezirksobmann des NÖ Gemeindebundes im Bezirk Amstetten und seit nunmehr 10 Jahren (April 2011) Vizepräsident des NÖ Gemeindebundes.
Bauernhof Kitzweger, Bezirksbauernkammer Bruck an der Leitha

Margit Kitzweger-Gall

Margit Kitzweger-Gall betreibt gemeinsam mit ihrem Gatten einen konventionellen landwirtschaftlichen Ackerbau-Betrieb in Velm im Vollerwerb. Zur bäuerlichen Patchwork-Familie gehören zwei Söhne und zwei Töchter. Seit 2012 gibt es einen Hofladen, seit 2013 die Schule am Bauernhof und seit 2014 ist Frau Kitzweger-Gall außerdem Seminarbäuerin.
Zuvor war sie mehr als 20 Jahre sowohl angestellt als auch selbständig in der Privatwirtschaft tätig – bei der Raiffeisenbank Gramatneusiedl, bei UPS in der Personalabteilung, beim Pharmakonzern Baxter im HR-Bereich und schließlich als Geschäftsführerin von gall personal.
Außerdem ist sie seit 1982 aktives Mitglied bei der Feuerwehrmusikkapelle Reisenberg. So richtig abschalten kann sie am besten beim Unkrauthacken am Feld und beim Erdäpfelsortieren. Die Zeit mit der Familie ist ihr ebenso wichtig wie Spazieren gehen und Radfahren, denn da wird Kraft aufgetankt. So wird sie auch ihrem Motto „Nimm Dir Zeit zum Glücklichsein“ gerecht.
Als Gebietsbäuerin hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Kreis der Bäuerinnen und Frauen im ländlichen Bereich zu erweitern und vor allem zu verjüngen. Sie möchte die Herausforderungen im Agrarbereich kommunizieren und das Bäuerinnenteam motivieren, ebenso mit Offenheit ihre Arbeit zu präsentieren und dazu zu stehen, denn: „wir alle sind Botschafterinnen der Landwirtschaft.“
dieLandschaftsplaner.at Ziviltechnikergesellschaft m.b.H.

DI Ralf Wunderer

DI Ralf Wunderer ist staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker; Ingenieurkonsulent für Landschaftsplanung und -pflege. Er führt gemeinsam mit DI Armin Haderer dieLandschaftsplaner.at Ziviltechnikerges.m.b.H.

Er ist seit mehr als 15 Jahren selbständig als Ortsplaner im Bereich Raum- und Umweltplanung, Freiraumgestaltung und Planung öffentlicher Grün- und Parkanlagen, öffentlicher Plätze und urbaner Freiräume, Genehmigungsplanung, Projektsteuerung und Koordination. Zudem ist er langjähriger Partner und Berater des Regionalentwicklungsvereins Römerland Carnuntum in verschiedensten Projekten.

Lafarge Zementwerk Mannersdorf am Leithagebirge

DI Dr. Christopher Ehrenberg

DI Dr. Christopher Ehrenberg ist seit 2018 Werksleiter des Lafarge Zementwerks Mannersdorf am Leithagebirge, des größten Zementwerks Österreichs. Die Lafarge Zementwerke GmbH sind Teil der weltweit agierenden Baustoffgruppe LafargeHolcim.
Nach Abschluss seines Doktoratsstudiums an der TU Wien, Bereich Verfahrenstechnik, begann Christopher Ehrenberg im Jahr 2006 seine Karriere als Prozessingenieur im Zementwerk Mannersdorf. Als Projektmanager für Fixkostenreduktion zeichnete er im LafargeHolcim Cluster Central Europe (Österreich, Ungarn, Tschechische Republik, Slowenien, Kroatien) verantwortlich. Seine weitere berufliche Laufbahn führte Christopher Ehrenberg als Werksleiter in das Lafarge Werk Cizkovice in der Tschechischen Republik, bevor er als Werksleiter zurück nach Mannersdorf wechselte. Seit Januar 2021 ist Dr. Ehrenberg zusätzlich als Industrial Manager für LafargeHolcim Central Europe verantwortlich.
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG

Mag. Dr. Klaus Haslinger

Klimaforscher Dr. Haslinger studierte an der Universität Wien Geographie und ist Absolvent des Vienna Doctoral Programme on Water Resource Systems der TU Wien. Seit 2009 ist er Mitarbeiter an der ZAMG und leitet die Fachabteilung Klimasystem und Klimafolgen. Sein persönlicher Forschungsschwerpunkt ist Niederschlagsvariabilität in Raum und Zeit mit Fokus auf Dürre. Zusätzlich lehrt er an der Universität Wien am Institut für Geographie und Regionalforschung. U.a. erhielt er die Auszeichnung der Leonardo-Konferenz der Europäischen Geophysikalischen Union (EGU) sowie ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
Logsol e.U.

Mag. (FH) Mathias Past CMC

Mathias Past ist Gründer und Geschäftsführer der Firma Logsol in Moosbrunn. Die Firmengründung im September 2008 erfolgte im Anschluss an sein Studium „Logistik and Transport Management“ inklusive Auslandssemester in Helsinki (Finnland). Neben der Leitung des 5-köpfigen Logsol-Teams agiert sich Mathias Past seit 2011 als externer Lehrbeauftragter und Supervisor für Masterarbeiten an der Fachhochschule des BFI Wien. Seit 2011 ist er Mitglied und seit 2019 Vorsitzender im Landesvorstand der Jungen Wirtschaft NÖ, sowie seit 2015 Mitglied im Ausschuss und seit 2020 Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT NÖ. Seit 2018 ist Mathias Past außerdem Aufsichtsratsmitglied in der Raiffeisenbank Region Schwechat.
Fridays for Future Austria

Simon Pories

Simon Pories ist 19 Jahre alt, wohnt in Wien und studiert nach Abschluss des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien im zweiten Semester.
Seit März 2019 ist er bei Fridays for Future aktiv, seit Juni 2019 im Organisationsteam und v.a. in den Bereichen Vernetzung, Aktionsplanung und Pressearbeit tätig.